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Oxygenetic +++ M.A.R.S. +++ Inventure +++ LifeTec SA +++ Live Vision +++ Pharma Inc. +++ Money Group
M.A.R.S.
Zweitgrößter Megakonzern und größter Produzent von Waffen und militärischer Ausrüstung. Zudem führend im Fahrzeug- und Flugzeugbau.
Im Jahr 2013 als reines Handelsunternehmen für Waffen gegründet, wuchs das Anfangs rein israelische Unternehmen schnell zu stattlicher Größe heran. Die mit dem sich abzeichneten Klimakollaps verbundenen Umweltkatastrophen führten bereits schnell zu einer Destabilisierung der dritten Welt und M.A.R.S. verdiente prächtig daran. Moralische Hemmschwellen kannte man bei M.A.R.S. jedoch nicht; wer zahlte, wurde auch beliefert. Es kam nicht selten vor, dass beide Konfliktparteien von M.A.R.S. beliefert worden waren. Noch heute erzählt man sich die Annetode, dass es während einer Verhandlung mit M.A.R.S.-Managern zu einem Militärputsch kam und während die alten Verhandlungsführer draußen im Hof erschossen wurden, verhandelten die M.A.R.S.-Manager drinnen den Vertrag mit den neuen Machthabern aus.
Die erste große Krise für das Unternehmen kam erst 2026. Mit dem Friedensvertrag von Delhi endete der Konflikt im Nahen Osten endgültig. Einer der Hauptabsatzmärkte brach damit zusammen. Zu dieser Zeit fusioniert der Konzern mit einem Verbund der wichtigsten russischen Waffenhersteller unter der Führung von Alexander Medvedev und Dimitry Ananenkov. Diese steuerten das M und A für den von nun an genutzten Firmennamen M.A.R.S. bei, während die israelischen Gründer Elena Srur und Ziv Reinstein die anderen beiden lieferten. Die folgenden Jahre entwickelten sich wieder besser für M.A.R.S., insbesondere nachdem die zweite Perestroika in Russland scheiterte und überall regionale Konflikte ausbrachen.
Die Grundsteinlegung zum Megakonzern erfolgte jedoch erst mit dem Beginn des zweiten amerikanischen Bürgerkrieges 2058. Die wichtigsten Konkurrenten wurden alle durch ihre nationalen Regierungen gehindert in den Konflikt aktiv zu werden, um einen möglichen nuklearen Vergeltungsschlag für diese indirekte Unterstützung auszuschließen. M.A.R.S. hatte seinen Hauptsitz mittlerweile nach Russland verlegt, welches de facto in dutzende Teilrepubliken zerbrochen war und die Zentralregierung war zu schwach um ihr Exportverbot durchzusetzen. So wurde M.A.R.S. neben den inländischen Firmen einziger Lieferant des Krieges, natürlich von beiden Kriegsparteien. Der Konzern machte atemberaubende Gewinne. Als ihren amerikanischen Partnern die Devisen ausgingen, bezahlten sie M.A.R.S. direkt mit ausländischen Aktien. Dies brachte dem Konzern die Kontrolle über viele Firmen, insbesondere im Fahrzeug- und Flugzeugbau, ein, was bis heute seine dortige Vormachtstellung erklärt. Ferner besitzt M.A.R.S. dadurch an fast allen Megakonzernen größere Aktienpakete. Der bedeutendste Anteil stellt eine 28%ige Beteiligung an LifeTec SA dar, wodurch es M.A.R.S. möglich ist jegliche Fusionen und Satzungsänderungen von seinem Wohlwollen abhängig zu machen, was LifeTec SA nicht gerade erfreulich findet. Jedoch können sie nichts dagegen machen. M.A.R.S. ist aus dem amerikanischen Bürgerkrieg derart gestärkt hervorgegangen, dass ein Verkauf der Anteile mehr als unwahrscheinlich ist. Im Gegenteil: M.A.R.S. hat sich nach dem Kriegsende und schon zuvor alle nennenswerten Konkurrenten einverleibt. Sie waren sowohl finanziell als auch technologisch der Vereinigung der israelischen, russischen und indirekt auch amerikanischen Waffenindustrie nicht gewachsen.
Nach Ausrufung der Globalen Republik wurde M.A.R.S. zum Hauptausrüster ihrer Sicherheitskräfte, was die anfängliche Skepsis des Vorstandes der Weltregierung gegenüber spürbar minderte. Des Weiteren sorgt der Konzern dafür, dass die Stranger und Low Techs Problematik im öffentlichen Bewusstsein bleibt und proklamiert gleichzeitig die Vorteile einer militärischen Lösung des Problems. Die zivile Produktion jedoch ist heute klar der stärkere Unternehmensbereich und er wächst weiter. M.A.R.S. versucht dabei auch zusehends in Geschäftsfelder anderer Megakonzerne einzudringen, insbesondere beim Bau von Acrologien. Der jetzige Marktführer Live Vision reagierte sehr aggressiv auf die Aktionen von M.A.R.S. Eine Art kalter Krieg ist zwischen beiden Konzernen ausgebrochen und man vermutet, dass er draußen in den Wastelands immer wieder zum heißen gemacht wird.
Das Firmenlogo zeigt Pegasus, ein geflügeltes Pferd mit der Besonderheit das dessen Hufen beim Kontakt mit dem Boden diesen entzünden. Dieses Logo wurde bereits seit der Gründung im Jahre 2013 verwendet. Es hatte jedoch früher eine mehr auf den mythologischen Hintergrund bezogene Bedeutung. Mittlerweile sieht man das Logo nach offizieller Firmenphilosophie als Darstellung der 3 wichtigsten Firmenbereiche an. Die Flügel für den Flugzeugbau, das Pferd für den Fahrzeugbau und die Flammen für den Waffenbereich.
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